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Mobile Social Media – SMCMUC @ MobileTech Conference

Wir freuen uns, dass fast 200 Teilnehmer der Einladung zum Social Media Club München “Mobile Social Media” am 28. März folgten. Ein herzliches Dankeschön an die Referenten Robindro Ullah und Benjamin Thym sowie an die MobileTech Conference 2011, die den Social Media Club München in das Best Westin Arabellapark einlud.

Den Abend eröffnete Sebastian Meyen von Software & Support Media, Veranstalter der MobileTech Conference und nahm die Anwesenden mit auf eine historische Reise von den ersten “Knochen” der Mobilfunk-Steinzeit bis hin zu den aktuellen Hochleistungs-Computern im Tablet-Format. Nun werden Entwickler wichtig, die den Geräten entsprechende Funktionen einhauchen. Dazu bietet die MobileTech Conference den Überblick zu aktuellen Themen und kommenden Trends in den Feldern Android, iOS, Mobile Business & Marketing, Mobile Web sowie Content & Experience.Weil Smartphones und Tablets “die netzbasierte Kommunikation aus der klassischen Schreibtisch-Situation befreien”, so Meyen, ergänzen sich Social Media und Mobiltechnologie ideal. Deshalb sind die MobileTech Conference und der Social Media Club München eine Kooperation für einen interessanten Social Media Club-Event zum Thema “Mobile Social Media” eingegangen.

Mobile Recruiting Ansätze der Deutschen Bahn

Gleich zu Beginn seines Vortrags “Mobile Recruiting – Erfahrungen der Deutschen Bahn: was geht, was geht nicht, was kommt?” stellte Robindro Ullah, Leiter DB Services Nordost GmbH (Deutsche Bahn), fest, dass sich das Publikum des Social Media Club München deutlich von den ihm bekannten Personaler-Konferenzen unterscheidet: Ein erheblich höherer Anteil der Teilnehmer kennt Location Based Services. Aber bevor er sich diesem Thema zuwandte, ließ er uns an seinen Erfahrungen teilhaben mit QR Codes auf Flyern, Anzeigen und Plakaten – angeregt von den Tickets der Deutschen Bahn – sowie Bluetooth-Marketing auf Firmenkontaktmessen. Die Aktionen brachten zwar keinen nennenswerten Erfolg im Recruiting, dafür sorgten aber für hohe Aufmerksamkeit, sowohl bei der Zielgruppe als auch bei den Medien.

Seit ungefähr einem Jahr experimentiert Ullah mit dem Location Based Service Foursquare. Es hat etwas gedauert, bis der Service ihn als “Besitzer” des Berliner Hauptbahnhof akzeptiert hat – erst dann konnte er ein Special für die Location anbieten. Das Angebot ist eine Führung auf dem Azubi Facility Management Lehrpfad in den Kellern des Bahnhofs zu den zahlreichen Berufen, die für seine Instandhaltung und seinen Betrieb sorgen. Auch wenn diese Aktion bislang kaum Reaktionen hervorrief, Robindro Ullah sieht Location Based Services in ungefähr vier bis fünf Jahren als einen relevanten Kanal für das Recruiting neuer Mitarbeiter und Auszubildenden.

Mobile Crowdsourcing am Beispiel barcoo

Ganz anders die Erfahrung von Benjamin Thym, Gründer und Geschäftsführer der checkitmobile GmbH, der dem Social Media Club München die Entwicklung und den Hintergrund der App barcoo vorstellte. Mit dieser Applikation, die für diverse mobile Plattformen verfügbar ist, werden nach Ablesen des Barcodes beispielsweise die Nährwerte der Lebensmittel angezeigt. Das einfache Prinzip mit viel Nutzwert war so überzeugend, dass nur eine Bitte an die Community ausreichte, und schon halfen für die Initiatoren überwältigend viele Anwender mit, Daten zu Produkten zu erfassen.

“Crowdsourcing funktioniert richtig gut, sofern die Mitglieder etwas davon haben”, so Thym. Dazu greift die App barcoo inzwischen auf eine der größten Fast Moving Consumer Goods-Produktdatenbanken in Europa mit mehr als 400.000 Lebensmittel-Nährwerten zu. Die über 2,4 Millionen App-Installationen sind auch keine Eintagsfliegen, die heruntergeladen, ausprobiert und schnell vergessen werden: 41 Prozent der Anwender haben in den letzten vier Wochen barcoo für mindestens einen Produkt-Scan genutzt.

Food ist mit einem 60 Prozent-Anteil an den der absolute Renner, das am meisten gescannte Produkt ist Nutella. Und die “Barcoonauten” geben nicht nur Nährwertangaben ein: Sie kommentieren Produkte, notieren den Kaufpreis und Daten zum Geschäft, in dem das Produkt erhältlich ist. Da die App kostenfrei angeboten wird und auch nur mit minimalen Werbeeinblendungen gearbeitet werden soll, führt checkitmobile im Kundenauftrag Umfragen für Marktforschungsprojekte durch.

Impressionen vom SMCMUC “Mobile Social Media”

Das Blogger-Team der MobileTech Con interviewte übrigens Teilnehmer des Social Media Club München am letzten Montag zum Event und veröffentlicht nach und nach auf ihrem Youtube-Channel die Statements: youtube.com/user/MobileTechCon

Weitere Fotos vom Event auf Facebook/SMCMUC sowie auf Color.

Erstmals wurde der für die Tweets zum Social Media Club München genutzte Hashtag #smcmuc übrigens von Spam-Bots genutzt – durch umgehende Meldung der Spammer sind die Updates inzwischen nicht mehr abrufbar. Gut zu wissen für Twitterwalls, dass Spammer auf häufig auftretende Hashtags reagieren und diese zur Verbreitung ihrer merkwürdigen Botschaften nutzen…

Für den Terminkalender: Am Montag, den 23. Mai 2011, findet der nächste Social Media Club München zum Thema “Social eCommerce” statt.

Fotos: Software & Support Media

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